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Wie meine Reise begann

Alexander Wolfgang Strüver – Schon in jungen Jahren lernte ich, auf mich selbst gestellt zu sein – frei nach dem Motto: „Nur die Harten kommen in den Garten.“ Meine Kindheit war kein leichter Weg. Ich bin derjenige, der im Wald aufwuchs, der seine Freizeit damit verbrachte, Hütten zu bauen, Schwertkampf zu üben und im Dreck zu spielen – ein Bild, das man vielleicht als typisch männlich betrachten könnte.

Traditionelle Werte wie Respekt und Standhaftigkeit erlernte ich auf konventionelle Weise durch Raufereien und Auseinandersetzungen. Doch in meiner Schulklasse war ich mit dieser Art zu leben weitgehend alleine. Die meisten Eltern meiner Klassenkameraden wollten nicht, dass ihre Kinder mit mir spielten; sie hielten mich für einen Landstreicher, wie ich erst viel später von der Mutter eines guten Freundes erfuhr.

Ich folgte stets meinem eigenen Sinn und den Bräuchen meines Heimatortes, die zu jener Zeit bereits unüblich waren. Rückblickend bin ich froh, dass ich eine Kindheit ohne Handys und Smartphones erlebt habe. Es war eine Zeit, in der Verabredungen verbindlich waren, ohne spontane Absagen und ohne elterliche Überwachung. Man traf Absprachen und hielt sich daran.

Persönliche Highlights

Hier versuche ich, euch einen groben Überblick darüber zu verschaffen, wie sich mein Leben chronologisch entwickelt hat. Aufgrund vieler Ereignisse in kurzer Zeit sind hier nicht alle Vorkommnisse aufgeführt, dennoch sollte dieser Text einen Einblick geben, welche Themen und Geschichten euch erwarten. Diese Geschichten spiegeln sich auch in meinem Roman „Farkasember“ auf die eine oder andere Art und Weise wider!

Diese Zeitleiste bietet einen Überblick über die Jahre meines Lebens von 16 bis 32. Sie beleuchtet die Ereignisse, die zu den rapiden Entwicklungen zwischen Hamburg und dem Verlassen Deutschlands geführt haben, welche ich im Detail darstellen werde. Dabei werde ich nicht vergessen, zu erläutern, wie ich diese Erfahrungen in meinem Werk „Farkasember“ integriert habe.

Trotz aller Neuanfänge und Erfahrungen fand ich stets Zeit, an meinem Roman zu schreiben und reale Begebenheiten einfließen zu lassen. Ein Thema, über das ich gerne mit euch diskutieren würde, sind Vorbilder – etwas, das ich in diesem Sinne nie hatte. Nach meinem Verständnis hat jeder seine Helden, die ihm Kraft, Halt und Orientierung im Leben geben. Doch was passiert, wenn diese Helden fehlen und man gezwungen ist, diese Rollen selbst zu übernehmen oder sogar an falsche Personen gerät?

Zu beiden Aspekten könnte ich Bücher füllen. Was denkt ihr jedoch, wie wichtig ist ein Held im Leben eines jeden Einzelnen?

Warum Bücher

Warum schreibe ich Bücher, obwohl ich das Schreiben an sich eigentlich verachte – diese Verurteilung der Form und Missachtung des Inhalts? Nun, meine Gedankenwelt scheint unendlich und es fällt mir leicht, Geschichten, Poesie oder Philosophie zu entwickeln. Es erleichtert meinen Geist, diese niederzuschreiben. Allerdings war ich nie wirklich bereit, meine Texte zu zeigen, da ich die Kritik an meiner Rechtschreibung fürchtete.

Ich erinnere mich an meine erste Liebe; ich schrieb diverse Gedichte und poetische Texte für sie, die ausdrückten, was sie in mir auslöste. Eines dieser Werke gelangte einmal zu meiner Schwester, die, nachdem sie es gehört hatte, fragte, von welcher Internetseite ich das denn hätte. Diese Reaktion spiegelt genau die Befürchtungen wider, die ich hegte: Da ich nicht fehlerfrei schreiben kann, könnten meine Texte nicht geistreich sein – eine Schlussfolgerung, die viele Menschen vorschnell treffen. Doch der Inhalt war tiefgründig, bedeutsam und traf ins Schwarze. Das wusste ich nur zu gut.

Daher schrieb ich weiter, brachte meine Gedanken zu Papier, hielt sie jedoch meist verborgen. Eine Internetfreundschaft ermutigte mich schließlich; Kimberly, ein junges Mädchen, das ich nur zu gerne einmal getroffen hätte, war die erste, die meine Worte las, ohne die Fehler zu verurteilen. Ihre Ermutigung gab mir so viel Kraft, dass ich versuchte, einen Roman zu schreiben – etwas Bedeutsames, etwas Großes. Es dauerte viele Ansätze und Versuche, bis ich das richtige Thema für mich fand. Mit 20 begann ich, an dem Werk „Farkasember“ zu arbeiten, machte mir Gedanken über Struktur, Politik, Gesellschaft und Natur. Wie sollte die Welt sein? Welches tiefgründige Wissen könnte ich einfließen lassen?

All diese Überlegungen liefen parallel zu meinem alltäglichen Leben ab, das auch nicht gerade einfach war. Ich erlebte Perioden, in denen ich obdachlos wurde, begann zu reisen, um durch Arbeit Kost und Logis zu erhalten. Allein gelassen von meiner Familie, musste ich mit Schulden im Gepäck ein Leben aus dem Nichts aufbauen, ohne jegliche Unterstützung.

Das Schwierigste daran war das Wissen, dass niemand da war, der mich auffangen würde, weder emotional noch finanziell. Es gab keinen Rückhalt. Doch all diese Erfahrungen spiegeln sich in meinem Werk wider: wie ich mit diesen Herausforderungen umgegangen bin, wie ich Lösungen gefunden habe, die mich nicht in ein Loch oder in den freien Fall gebracht haben. Wie ich es trotz aller Hürden immer wieder geschafft habe, aufzustehen und weiterzugehen.

Folgen Sie mir hier auf dem Blog und erfahren Sie mehr über meine realen Erlebnisse und auch, wie ich diese in meinen Werken verarbeitet habe.

Philosophie

Vorab möchte ich meinen Lesern mitteilen, dass ich mich nicht an den Werken anderer Philosophen orientiere. Ich kopiere nicht die Sichtweisen von Aristoteles, Platon oder anderen modernen Denkern. Meine Philosophie betreibe ich auf herkömmliche Weise: Ich stelle mir Fragen und betrachte sie aus jeder möglichen Perspektive, um so zu einem Ansatz zu gelangen, der für mich am logischsten erscheint. Oft wird bei Logik an Emotionslosigkeit gedacht, doch in meinem philosophischen Weg berücksichtige ich auch die logischen Prozesse, die durch Emotionen ausgelöst werden können. Dabei betrachte ich nicht unbedingt den erfolgreichsten Weg als den besten.

Nach und nach werde ich hier immer mehr Themen behandeln. Ich beginne mit grundlegenden Themen wie dem Leben und dem Tod sowie Ethik und Moral.

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Eine Einladung an Autoren, Weltbauer und Visionäre

Die hier veröffentlichten Dokumente enthalten eine eigenständige Gesellschaftstheorie:
Ein detailliert ausgearbeitetes, rational begründetes Modell, das Verantwortung, Freiheit, Ordnung und Teilhabe auf eine neue Grundlage stellt. Ursprünglich als Reformmodell konzipiert, eignet es sich jedoch nicht nur zur Analyse realer Gesellschaften — sondern auch als herausragende Grundlage für Worldbuilding in Literatur, Games und kreativen Projekten.

Diese Gesellschaftsarchitektur liefert ein vollständiges Gerüst:
Ein Bildungssystem, das Talente differenziert fördert; klare Prinzipien für Teilhabe, Verantwortung und Mitbestimmung; ein stabiler realwirtschaftlicher Rahmen ohne spekulative Märkte; und ein institutionelles Diagnosesystem zur Kalibrierung von Freiheit und Ordnung.

Gerade dadurch eröffnet dieses Modell faszinierende Möglichkeiten für Urban Fantasy, Steampunk und Science-Fiction:

  • Wie sähe eine magische Gesellschaft aus, die nach diesen rationalen Regeln funktioniert?
  • Welche Rollen hätten Magier, Dämonen, Gilden oder uralte Blutlinien in einer Welt, die Leistung und Eigenverantwortung belohnt?
  • Welche Konflikte entstünden, wenn Magie selbst Teil der Diagnoseinstrumente wird — oder sie infrage stellt?

Wer sich der Herausforderung stellt, aus dieser Gesellschaftstheorie eine konsistente, kreative Fantasywelt zu erschaffen, ist herzlich eingeladen, sich einzubringen.
Ob zur Inspiration, zur Diskussion oder zur Klärung von Details — bei Fragen zum Modell stehe ich jederzeit zur Verfügung.

👉 Hinweis: Diese Theorie ist nicht bloß politische Vision, sondern bewusst als vielseitige Grundlage gedacht:
Zur Reflexion, zum Diskurs und als stabiles Fundament für kreative Welten, die mehr wollen als Klischees.

Alexander Wolfgang Strüver immer Gegen den Strom?!

Die Zeit schritt voran und die Technologie nahm zunehmend eine größere Rolle in der Gesellschaft ein. Ich jedoch konnte wenig mit dieser Entwicklung anfangen. Während alle stolz ihren MP3-Player oder ihren ersten iPod von Apple vorzeigten, zog ich es vor, mit einem riesigen Ghettoblaster zur Schule zu gehen und den Schulhof mit meiner Musik zu beschallen, während ich Basketball spielte.

Diese Gewohnheit hatte unterschiedliche Auswirkungen: Viele Mitschüler waren begeistert und wollten ihre Musik laut hören, andere hingegen waren genervt und versuchten, mich daran zu hindern. Dennoch hatte ich eine Ausstrahlung, die die meisten dazu brachte, mich in Ruhe zu lassen, denn jeder wusste, dass ich mich zur Wehr setzen würde, sollte jemand versuchen, mich zu unterdrücken. Zu dieser Zeit hatte ich meinen Jähzorn allerdings noch nicht unter Kontrolle.

Auch Tauchen macht Alexander Wolfgang Strüver gerne
Alexander Wolfgang Strüver beim Meditieren

Die Schulzeit verging recht schnell, da mir das Lernen und Verstehen der Themen leichtfiel. Das einzige, was ich hasste, war das Schreiben, denn ich leide unter einer stark ausgeprägten Legasthenie, also einer Lese-Rechtschreib-Schwäche.

Da ich trotz guter Inhalte immer schlechtere Noten erhielt, verlor ich das Interesse am Bewertungssystem und war so frustriert, dass ich am liebsten gar nicht mehr geschrieben hätte, zumindest nicht für andere. Es war belastend für mich, dass nur die Optik und Rechtschreibung bewertet wurden und nicht der Inhalt. Meine Lehrer, aber auch Freunde und Familie, reduzierten mich auf die unsaubere und rechtschreibschwache Form, obwohl der Inhalt oft enorm komplex und durchdacht war.

Langfristig hatte dies jedoch zwei positive Auswirkungen: Zum einen lernte ich, mich und meine Emotionen durch Tanz, Akrobatik und Bewegung körperlich auszudrücken, und zum anderen schulte ich meine Rhetorik, um mich in Diskussionen verteidigen zu können. Meine Argumentation wurde präzise und nüchtern, ließ wenig Raum für Emotionen oder Sympathie. Heutzutage nutze ich diese Fähigkeiten in großem Maße beruflich, wobei zu sagen ist, dass Sympathie ein wichtiger Faktor für erfolgreiche Kommunikation bleibt – darüber jedoch mehr in einem anderen Beitrag.

Aktuelles

Die Entscheidung Südamerika oder Asien

Mit 28 Jahren hat mein Lebensweg, mich endgültig aus Deutschland herausgeführt. Von Anfang 2019 bis Ende 2022 verbrachte ich beruflich eine prägende Zeit auf der herrlichen spanischen Insel Mallorca. Im ersten Jahr arbeitete ich als Teamleiter der Animation unter Thomas Cook, und ab dem zweiten Jahr dann direkt für eine spanische Hotelkette als Chef der Animation. Doch auch dort wurde mir nach kurzer Zeit klar, dass ich nicht dauerhaft glücklich werden würde, und so setzte ich erneut meine Segel, um mit dem Wind zu gehen.

Zwischen 2021 und 2022 erkundete ich Südamerika, verbrachte eine Saison in Paraguay und genoss anschließend noch ein weiteres Jahr auf Mallorca. Danach flog ich mit meinem besten Freund N. nach Thailand, wo ich mich bis heute aufhalte. Es gibt viele Gründe, warum ich gereist bin und warum ich mich in Deutschland nicht mehr heimisch fühle. Aber eines verspreche ich euch: Es sind viele Gründe und viele Geschichten. Schaut also in den Blog, wenn ihr interessiert seid, was mich bewegt, ein Leben als Weltenbummler zu führen.

Paraguay

Meine Reise nach Paraguay war durchaus ein Abenteuer, das ich nicht missen möchte. Durch Freunde auf dieses Land aufmerksam geworden, entschloss ich mich, es einfach einmal zu besuchen. Ich muss zugeben, dass die Menschen dort sehr freundlich sind, auch wenn man diese Freundlichkeit stets mit Vorsicht genießen sollte.

Während meines Aufenthalts ereignete sich ein größeres Kartellattentat bei einer Großveranstaltung. Obwohl ich nicht an der Veranstaltung teilnahm, erinnerte mich das daran, dass es in diesem Teil der Welt noch etwas rauer und weniger zivilisiert zugeht als in Europa. Ebenfalls typisch für die Kultur ist, dass die Paraguayer vorwiegend nachts aktiv sind, was die Freizeitgestaltung angeht.

Tagsüber ist es einfach zu heiß. Dieser Rhythmus entspricht jedoch nicht meinen Gewohnheiten. Wenn man feiern möchte, sollte man nicht vor drei Uhr nachts in den Club gehen, denn bis dahin sind die meisten noch zu Hause, machen sich fertig oder fahren mit ihren Autos umher und trinken auf dem Weg zum Club. Besonders beeindruckend fand ich die weitverbreitete Leidenschaft für Volleyball; überall gab es gut besuchte Spielfelder.

Dies war erfreulich, da Sport verbindet. In Paraguay fand ich auch die Zeit zum Schreiben und vollendete meine philosophische Abhandlung, die ich 2022 unter dem Titel „Der Werteverfall der Gesellschaft“ veröffentlichte. Mehr zu Paraguay findet ihr im Blog!

Thailand

Asien hat mich schon seit meiner Kindheit fasziniert, besonders die umfangreiche Kultur Japans und meine Begeisterung für Anime und Manga. Daher war das Interesse, Asien zu besuchen, immer groß. Allerdings reise ich nur, wenn Arbeit im Spiel ist, um mir die Reise leisten zu können, weshalb ich lange zögerte, die weite Reise anzutreten.

Mein bester Freund N. hat jedoch nicht zum ersten Mal versucht, mich von Thailand zu überzeugen. Er betonte immer wieder, wie gut es mir dort gefallen würde. Schließlich sind wir 2023 gemeinsam nach Thailand geflogen, und was soll ich sagen? Ja, das Land ist ein Traum. Die thailändische Natur – ich habe den Rest von Asien noch nicht bereist – ist atemberaubend.

Auch die Kultur entsprach meinen Vorstellungen. Zwar ist es nicht Japan, aber Buddhismus und die allgemeine asiatische Kultur waren mir durch mein tiefes Interesse bereits bekannt. Respekt und Freundlichkeit sind enorm wichtig. Von der thailändischen Architektur bin ich weniger begeistert, aber das ist nicht allzu relevant. Es gibt viel, das mich reizt, zu erkunden. Mehr dazu findet ihr in meinem Blog – seid gespannt!

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