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Fantasy Community Artikel 4 – Entdecke neue Fantasy-Werke

Fantasy Community Artikel 6 – Fantasy zwischen Abenteuer und Tiefgang

Artikel Fantasy Community Artikel 4 – Entdecke neue Fantasy-Werke von TonyDawn

Fantasy Community im Fokus – Geschichten, die mehr erzählen als Abenteuer

Über 50 Autoren haben uns geschrieben. Mit diesem vierten Community-Artikel möchten wir euch erneut einen Einblick in die kreativen Stimmen geben, die hinter modernen Fantasy-Werken stehen.

Diesmal geben wir Kornelia Schmid, Julia Nickel, J.M. Summer und Angela Ostermann Raum, über ihre Geschichten, Inspirationen und die Gedanken hinter ihren Welten zu sprechen. Jede dieser Stimmen bringt eine eigene Perspektive auf Fantasy mit, geprägt von Emotionen, Erfahrungen und der Frage, wie Geschichten mehr sein können als reine Unterhaltung.

Denn Fantasy erschafft nicht nur Magie und Abenteuer. Sie verarbeitet Realität, macht innere Konflikte sichtbar und eröffnet neue Blickwinkel auf Menschlichkeit, Angst, Hoffnung und Identität. Genau darin liegt für uns die besondere Stärke dieses Genres.

Dieser Artikel ist deshalb mehr als eine Sammlung neuer Bücher. Er ist eine Einladung, zwischen den Zeilen zu entdecken, was diese Geschichten wirklich bewegt und warum Fantasy für viele Autoren und Leser weit mehr ist als bloße Unterhaltung.

Ein großes Dankeschön geht an alle Autoren, die den Mut haben, ihre Werke hier zu präsentieren. Und ebenso an euch als Leser, die diesen Raum mit Leben füllen.

Viel Freude beim Entdecken neuer Welten und Geschichten.

Fantasy Community Artikel 4 – Entdecke neue Fantasy-Werke

Kornelia Schmid – Der Palast im Regen – Zwischen Tempelruinen und uralten Geheimnissen

Kornelia Schmid liebt High Fantasy. Sie beschreibt sie als ihr persönliches Heimatgenre. Es waren die ersten Bücher abseits von Kinderliteratur, die sie gelesen hat und die sie nachhaltig geprägt haben. Doch eines ist ihr im Laufe der Zeit bewusst geworden: Es herrscht ein gravierender Mangel an ungewöhnlichen Settings.

Viele High-Fantasy-Geschichten spielen in Welten, die vom europäischen Mittelalter oder der Frühen Neuzeit inspiriert sind. Dabei bietet die Welt so viele Orte und Epochen, die als Inspiration dienen und literarisch beleuchtet werden können – Orte, die zu magischen Abenteuern einladen! Genau das wollte sie mit ihrer Geschichte umsetzen.

Kornelia Schmidt – Der Palast im Regen

In ihrem Buch begibt sich Prinzessin Inea Schekedien auf eine gefährliche Reise. Ihr Weg führt sie tief in den Dschungel, in dem ein uraltes Geheimnis auf sie wartet. Unterwegs trifft sie auf den einzigen Überlebenden eines Massakers und kommt dadurch einem verborgenen Kult auf die Spur. Schon bald entdeckt sie dessen finstere Pläne sowie die Verbindung zu ihrem eigenen Vater, dem König selbst. Wie wird sie mit dieser Wahrheit umgehen? Auf welche Seite wird sie sich stellen? Und welche Rolle spielt das Geheimnis, das sie zu lüften versucht? Wird sie die richtige Entscheidung treffen oder durch sie in den Untergang gerissen werden?

Kornelia Schmids Geschichte spielt in einem tropischen Regenwald mit starken Indien-Vibes. Die Leser erwarten Palmen, Elefanten, Tempelruinen, uralte Geheimnisse und Magie – und das alles während der Regenzeit. Eine High-Fantasy-Welt, die sich deutlich von klassischen europäischen Settings abhebt.

„Der Palast im Regen“ möchte seine Leser in eine ungewöhnliche Welt entführen und sie im tropischen Dschungel ordentlich zum Schwitzen bringen. Gleichzeitig sollen Charaktere gezeigt werden, die nicht perfekt sind. Menschen mit Ängsten, Bedürfnissen, Erfolgen und Niederlagen. Figuren mit Ecken und Kanten, die scheitern können und gerade dadurch greifbar wirken.

Für Fans von Tasha Suri und Kritika H. Rao, die ausgetretene Pfade verlassen möchten, ist diese Geschichte ein Muss!


Julia Nickel – Der Drache in Frankfurt – Zwischen Magie und deutschem Großstadtflair

Julia Nickel entführt ihre Leser in die Städte Deutschlands. Sie wollte schon immer Urban Fantasy schreiben, und ihre Motivation dahinter ist sehr persönlich. Ihre Geschichten sollten genau in den deutschen Städten spielen, die sie so sehr liebt. Sie möchte diese Orte mit all ihrer Seele, ihrer Geschichte und ihren verborgenen Ecken darstellen. Städte wie Hamburg, Frankfurt und viele weitere dienen dabei nicht nur als austauschbare Kulisse, sondern werden zu echten Charakteren. Jede Stadt besitzt ihren eigenen Charme, ihre besondere Wirkung und ihre individuellen Eigenheiten.

Julia Nickel – Der Drache in Frankfurt

Zusätzlich wollte sie ein Genre etablieren, das im deutschsprachigen Raum noch weitgehend unbekannt ist: Paranormal Women’s Fiction. Dabei liegt der Fokus nicht auf Teenagern oder Schulromanzen, sondern auf erwachsenen Figuren mit Lebenserfahrung. Eine Perspektive, mit der sich die Autorin selbst zunehmend identifizieren konnte. Aus diesem Grund ist ihre Protagonistin Alex bereits Mitte vierzig. Sie ist geschieden, verliert ihren Job und sogar ihr Eigenheim. Doch ihr Leben verändert sich schlagartig, als plötzlich auch noch Magie hinzukommt. Wie wird sie mit diesen Veränderungen umgehen und welche Rolle spielt die neu entdeckte Magie dabei?

Die Geschichte schließt nahtlos an den ersten Band der Reihe „Hüterin der magischen Wesen“ an. Auf Alex warten große Herausforderungen. Gerade erst hat sie erfahren, wer sie wirklich ist: die Hüterin der magischen Wesen. Nun muss sie einem todkranken Drachen helfen, während die Spannungen um sie herum immer größer werden. Zwischen ihrem alten Schulfreund, der sich als Erzengel entpuppt, und einem Magier, der alles andere als vertrauenswürdig wirkt, gerät sie zunehmend in einen gefährlichen Konflikt.

Die gesamte Reihe richtet sich vor allem an Frauen über vierzig, die bereits einiges erlebt haben. Die Autorin möchte zeigen, dass auch dann noch Magie im Leben existieren kann – und weit darüber hinaus.

„Der Drache in Frankfurt“ handelt weder von Teenagerdramen noch von Schulromanzen. Es geht um echte Lebenserfahrung und darum, was passiert, wenn sie auf das Übernatürliche trifft. Ohne Spice, aber mit viel Herz, Humor und deutschem Ortsgefühl.



J. M. Summer – Velvet Sins – When Angels Whisper Wrong – Dunkle Urban Fantasy mit psychologischer Spannung

J.M. Summer fasziniert sich seit Langem für Magie, Fantasy und all das Schöne, das sich nicht einfach erklären lässt. Ihre Inspiration stammt aus den unterschiedlichsten Werken – aus Filmen, Anime, Büchern und vielen kleinen Eindrücken, die sich im Alltag festsetzen. Dabei entstehen ihre Ideen nicht aus einem vollständig ausgearbeiteten Plan, sondern aus einzelnen Bildern, Gefühlen oder Situationen. Oft ist es nur ein Detail, um das herum sie Welten, Figuren und Konflikte entwickelt. Genau so entstehen auch ihre Geschichten: aus der Inspiration eines Moments heraus.

So auch bei diesem Buch. Die ursprüngliche Idee entstand aus dem Bild einer dunklen Muse, die ihrem Protagonisten böse Gedanken einflüstert.

J. M. Summer – Velvet Sins – When Angels Whisper Wrong

„Velvet Sins – When Angels Whisper Wrong“ erzählt von einem Therapeuten, dessen rationales Weltbild zunehmend ins Wanken gerät. Nach dem Tod eines Patienten beginnt er, eine Stimme wahrzunehmen. Anfangs hält er sie vielleicht noch für Einbildung, doch schnell wird klar, dass sie real ist und sogar einen Namen trägt: Azael. Immer häufiger ereignen sich übernatürliche Vorfälle, begleitet von persönlichen Konflikten und inneren Spannungen. Daraus entwickelt sich eine Geschichte über Kontrolle, Schuld, Realität und die Frage, wie weit der menschliche Verstand belastbar ist.

In der Geschichte verbinden sich Urban Fantasy und psychologische Spannung auf intensive Weise. Gleichzeitig entwickelt sich die MM-Beziehungsdynamik zwischen den beiden Männern langsam und nahbar. Auch zwischenmenschliche Beziehungen wie Freundschaften spielen eine wichtige Rolle und sorgen neben Humor und Chaos für emotionale Tiefe. Gerade dadurch wirken die moralischen Grauzonen der Geschichte noch intensiver.

„Velvet Sins – When Angels Whisper Wrong“ ist atmosphärische Urban Fantasy mit emotionaler Entwicklung sowie einer gelungenen Balance aus düsteren und leichteren Momenten.


Angela Ostermann – Von Angela zu Anea: Zwischen Feuer und Schatten – Zwischen Fae, Schatten und zerbrechender Realität

Angela Ostermann schreibt Geschichten, die sich meist zwischen Licht, Schatten und Erinnerung bewegen. Sie entstehen nebenbei zwischen drei Kindern, einem Papillon und einer kleinen Katzenbande. Chaos gehört dabei fest zu ihrem kreativen Schreibprozess.

Ihre Werke sind dabei stark von ihrer eigenen Vergangenheit geprägt. Während ihrer Traumatherapie begann sie, ihren Gedanken freien Lauf zu lassen und alles aufzuschreiben, was sie beschäftigte. Daraus entstanden Geschichten, die emotional, ehrlich und sehr persönlich sind. Ihr eigenes Leben wurde zur Inspiration ihrer Fantasy-Welten. Ein starkes Beispiel dafür, wie selbst aus den dunkelsten Momenten etwas entstehen kann, das anderen Menschen Kraft gibt.

Angela Ostermann – Von Angela zu Anea: Zwischen Feuer und Schatten

Ihre echte Welt wird immer dunkler und die Schatten, die Fae und der Schleier zwischen den Welten reagieren auf ihren Schmerz. Doch eigentlich geht es um ein einzelnes Mädchen, das zwischen Trauma, Erinnerungen und anderen Welten aufwächst. Doch sie ist nicht allein. Da ist Kaelith, der stille Beobachter. Aphophes, der sie niemals hätte spüren dürfen. Und Vanon, der sich erst wie Schutz anfühlt, bevor Angela versteht, …was er wirklich ist.

Die Geschichte ist emotional, Freundschaften werden auf die Probe gestellt und die Atmosphäre bleibt düster, ehrlich und manchmal unangenehm nah.

In diesem Buch vereinen sich Dark Fantasy und Psychological-Fantasy-Elemente. Es ist keine klassische „Der Held rettet die Welt“-Geschichte, sondern eine emotionale und düstere Erzählung über Trauma, Manipulation, Erinnerungen und andere Welten. Gleichzeitig finden sich Horror- und Dark-Romance-Vibes wieder, allerdings ohne typische Romantasy-Klischees.

Gerade weil die Geschichte so eng mit den Erfahrungen der Autorin verbunden ist, entfaltet sie eine besondere emotionale Kraft.

„Von Angela zu Anea: Zwischen Feuer und Schatten“ richtet sich an Leser, die mehr suchen als nur Magie und Kämpfe. Fans von Dark Fantasy, Psychological Fantasy und Geschichten über Trauma, toxische Beziehungen, Erinnerung und Heilung werden schnell feststellen: Band 1 tut weh …



Fantasy mit Tiefe – Zwischen Schatten, Erinnerung und neuen Welten

Auch dieser vierte Community-Artikel zeigt erneut, wie unterschiedlich Fantasy heute gedacht und erzählt werden kann. Die vorgestellten Werke führen durch tropische Regenwälder voller uralter Geheimnisse, in die verborgenen magischen Seiten deutscher Großstädte und hinein in düstere Geschichten über Trauma, Erinnerung und moralische Grauzonen. Genau diese Vielfalt macht Fantasy so besonders.

Was all diese Geschichten verbindet, ist nicht ein gemeinsames Setting oder ein bestimmtes Subgenre. Es ist der Wunsch, Welten zu erschaffen, die mehr hinterlassen als nur einen kurzen Moment der Unterhaltung. Hinter jedem dieser Werke stehen persönliche Gedanken, Emotionen und Erfahrungen, die den Geschichten ihre eigene Seele verleihen.

Gerade dadurch entstehen Fantasy-Welten, die sich nicht nur durch Magie oder Abenteuer definieren, sondern durch Atmosphäre, Menschlichkeit und die Fragen, die sie ihren Lesern stellen. Geschichten über Erinnerung, Identität, Hoffnung, Angst und darüber, wie unterschiedlich Menschen mit Dunkelheit umgehen.

Wir hoffen, dass euch auch dieser Einblick gefallen hat und ihr vielleicht neue Autoren, neue Perspektiven und neue Welten für euch entdecken konntet. Denn genau darum geht es bei dieser Community-Reihe: kreativen Stimmen Raum zu geben und zu zeigen, wie viel Tiefe und Leidenschaft im modernen Fantasy-Genre steckt.

Die nächste Ausgabe der Community-Reihe ist bereits in Planung – und wir freuen uns darauf, euch weiterhin neue Geschichten und kreative Stimmen aus der Fantasy-Szene vorzustellen.

Eure TonyDawn
vom Fantasy News & Lifestyle Magazine

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